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Jiu-Jitsu at its best Das zweite interdisziplinäre Trainingslager der
traditionellen asiatischen Kampfkünste ist erfolgreich abgeschlossen. Das interdisziplinäre Trainingslager der Schweizer
Kampfsportler ist in Italien zum zweiten Male erfolgreich durchgeführt worden.
Eingeladen hatte auch dieses mal die bewährten Koriphäen der schweizerischen
Judo und Ju-Jitsu Szene Rudi Kaufmann und Renzo Meneghetti, beide verdiente
Mitglieder des SJV (Schw. Judo und Ju-Jitsu Verband) und langjährige
Schulleiter in Wädenswil, respektive in Siebnen und Brugg.
(http://www.budoschule.ch) FOLGE
DES LETZTJÄHRIGEN ERFOLGES
Nach dem letztjährigen ersten
Versuch, unterschiedliche Disziplinen wie Ju-Jitsu, Karate, Aikido und andere
asiatischen Kampfkünste in einem gemeinsamen Lehrgang anzubieten und so die
teilweise "eingefahrenen" Strukturen der Kampfsportschulen durch neue
Horizontgewinne zu bereichern, gelang es den beiden auch für diesen Lehrgang
über Pfingsten, versierte Meister zu verpflichten. So entstand wiederum ein
spannendes Trainingslager, welches sowohl von den Lehrern, als auch von den
Schülern alles abforderte, was sie zu bieten hatten. Für die Schüler bedeutete
es ein wesentlicher Schritt, an eben jenen Disziplinen teilzunehmen, in welchen
sie nicht oder wenig bewandert sind. Besonders die Danträger (Schwarzgurte),
von denen eine stattliche Anzahl zugegen waren, zeigten ausnahmslos Grösse,
sich wieder wie Schüler zu bewegen. Für die Lehrer war die Herausforderung
keinesfalls geringer, erwiesen sich gerade die erfahren Kampfsportler und
Danträger als äusserst kompetent und kritisch. Doch in der gemeinsamen
Kooperation und Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden bestand die Essenz
dieses Anlasses. Er fand statt inmitten des grossen Weinanbaugebietes vom
Piemont. In so einer friedvollen Umgebung öffnet alleine schon das Dabei sein
die Sinne und die Aufmerksamkeit für die Schönheiten des Lebens. EINE
TRAININGSHALLE IM GRÜNEN
Sessame, ein kleines Dorf auf den
sonnigen Hügeln, umringt von Reben und sattem Grün, ist auch die zweite Heimat
geworden für Urs Spörri, einem Karatemeister aus der Schweiz. Er ist Initiant
und Inhaber des eigens für Trainingslager umgebauten Landgutes (info@casa-carina.ch).
Das Anwesen wird gerne von unterschiedlichen Sportschulen und Privaten für
besondere Anlässe eingemietet, wie das reiche Gästebuch zu belegen weiss. Wie das Aufstehen, so der Tag
Jeweils früh morgens weckte Meister
Tensao Markus Bolli, Chang Meister (koreanisches ZEN) der SANGMU Tempelschule
(www.sangmu.com) und international bekannter Lehrer für das asiatische
Tempelboxen mit seinem Glöckchen die Teilnehmer sanft aus dem Schlaf. Mit einem
mächtigen GONG- Schlag lud er sie weinige Minuten danach (…und vor dem
Frühstück..) zur ersten Lektion ein. ZASEN war angesagt, mal eher sportlich,
mal eher ruhig, aber immer vitalisierend. Er lehrte den von ihm eigens
entwickelten 14-Muskeltanz. Das ist eine leicht zu lernende Körper- und
Atemübung, basieren auf dem klassischen Shaizu und der TCM (traditionelle
chinesische Medizin) vereint mit der modernen Kinesiologie. Mit gezielten
Bewegungen werden die 14, resp. die 12 Meridiane und zwei Hauptgefässe angeregt
(tonisiert). EIN
LANGER TAG
Nach dem reichhaltigen Frühstück
folgte das Training in jeweils zwei Gruppen. Die einen im DOJO
(Trainingshalle), die anderen im Park, respektive auf dem Vorplatz der alten
Kirche. Auf den Matten wurde jene Stile geübt, welche Würfe oder Rollen
beinhalteten, wie Judo, Aikido oder die Grundformen von Ju-Jitsu und ausserhalb
all jene, welche auf die federnde Wirkung der Matten verzichten konnten, wie
Karate, Tempelboxen und Streetfighting. So kamen die Teilnehmer in den Genuss eines vielseitigen und
fundierten Lehrgangs. Manch einer entdeckte, dass das von ihm bereits Gelernte
noch verbessert werden kann oder erfuhr, dass das als sehr unterschiedlich
Geglaubte, so fremd nicht war. Die Eleganz des Aikido, gelehrt durch Sensei
Markus Kleiner begeisterte. Seine Vielseitigkeit beruhte nicht zuletzt darauf,
dass er in seinem Werdegang zum Aikidomeister ebenfalls viele andere Kampfstile
studiert hatte. So erwies er sich auch als hervorragender Lehrer für Iado
(Kunst des Schwertziehens). Sensei Rudi Kaufmann zeigte die Merkmale
verschiedener Würfe, in den unterschiedlichen Ausführungen im JUDO und
Ju-Jitsu. In beiden Disziplinen ist der Kampfkünstler seit über dreissig Jahren
zu hause. Als Ergänzung zu seinen Ausführungen zeigte der erfahrenen Lehrer
Sensei Renzo Meneghetti die praxisorientierte Anwendung (Streetfighting) von
Ju- Jitsu Techniken auf der Wiese.
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